Reißleine gezogen: AfD beendet Finanzierung des Schwarzen Blocks mit sofortiger Wirkung

Ein Mitglied des Schwarzen Blocks auf Stimmenfang für die AfD. Foto: Pixabay
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Hamburg – Paukenschlag an der Elbe! Wie die AfD auf einer eiligst einberufenen Pressekonferenz verkündete, wird sie den Schwarzen Block aus Imagegründen bis auf weiteres finanziell trockenlegen. Hatte man bisher von der Verunglimpfung der linken Szene durch die Krawall-Touristen profitiert, scheint der Geduldsfaden nun doch gerissen zu sein.

Ein Mitglied des Schwarzen Blocks auf Stimmenfang für die AfD. Foto: Pixabay

Festtage für die AfD

Was waren das für aufregende Tage für die AfD: Extremisten strömten in Scharen durch Hamburg und schafften es binnen kurzer Zeit, die gesamte Linke Szene in Verruf zu bringen. Dass es auch friedlichen und konstruktiven Protest gegen den G20-Gipfel und seine Teilnehmer gab, ging in den Rauchschwaden brennender Kleinwagen von Geringverdienern leider fast völlig unter. Wer glaubt, dies sei alles zufällig passiert, der irrt: Denn die AfD hat den LINKEN TERROR (!!!) in der Hansestadt potent mitfinanziert, damit sie die Angst der Bürger vor einem schwachen Rechtsstaat für ihre Zwecke nutzen kann.

Einen Twingo zu viel abgefackelt

Doch nun zieht die AfD die Reißleine. „Ja, das was der Schwarze Block da abgezogen hat während des G20-Gipfels, hat uns schon in die Hände gespielt, da müssen wir uns herzlich bedanken“, so ein Sprecher der AfD zum Hänselblatt. „Wobei bedanken eigentlich überflüssig ist, schließlich haben wir denen doch schwarze Pullis, Hosen, Sturmhauben und den üblichen Tagessatz Demogeld bezahlt.“ Doch warum beendete man dann die fruchtbare Zusammenarbeit? „Wir von der AfD“, so der Sprecher weiter, „lieben unser Vaterland – und diese Idioten vom Schwarzen Block haben einfach einen Twingo zu viel abgefackelt! Wenn einer schon das Recht hat, Deutschland in Schutt und Asche zu legen, dann sind wir das!“

Bernd Höcke im Visier

Eines der Opfer des Schwarzen Blocks ist der Renault Twingo von Bernd Höcke. Gewaltbereite Autonome des Schwarzen Blocks hatten diesen angezündet, obwohl Höcke doch extra ein Schild in den Wagen gehängt hatte: „Ihr scheiß Linken! Der Wagen gehört einem Führer der AfD. Finger weg!“ Da nicht jeder im Schwarzen Block über die Machenschaften mit der AfD Bescheid wusste, war Höckes Automobil selbstredend ein beliebtes Objekt der blinden Zerstörungswut. Aus Parteikreisen heißt es, Höcke sei zwar niedergeschlagen, doch wolle er sich sowieso schon seit länger Zeit einen Volkswagen zulegen.

Wie es mit dem Schwarzen Block jetzt weitergeht, ist noch unklar. Doch gibt es bereits Gerüchte, dass RB Leipzig die unpolitischen Krawallmacher gerne als Ultras verpflichten würde, um sein Standing im ostdeutschen Fußball zu verbessern.

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