Regierung will Cannabis nicht legalisieren, weil dann „gar keiner mehr zu den Sitzungen käme“

Canabis könnte den Politk-Betrieb vollends zum Erliegen bringen. Foto: Pixabay
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Cannabis könnte den Politk-Betrieb vollends zum Erliegen bringen. Foto: Pixabay

Cannabis könnte den Politk-Betrieb vollends zum Erliegen bringen. Foto: Pixabay

Berlin – Es klingt wie der schlechte Scherz eines unserer Kollegen aus Berlin. Angeblich ist nun endlich klar, warum man sich in Berliner Regierungskreisen nicht auf eine Legalisierung der Kinderdroge Cannabis einigen kann: Man hat schlicht Sorge vor zu lustigen, oft müden und antriebslosen Politikern.

Die Angst regiert Berlin

Im Flur des Bundeskanzleramtes schnappte unser Reporter die fünf Worte auf, die eine der größten Possen der deutschen Politikgeschichte erklären. „Dann hat doch gar keiner mehr Bock“, flüstert eine knapp 50-jährige Politikern im bunten Sakko, mit wild gefärbten Haaren und Rubensfigur einem Kollegen zu, dessen Name Markus Söder nicht genannt werden soll. Es sind die fünf Worte, die auf den Punkt bringen, was man in Berlin wirklich befürchtet, sollte man Marihuana, Cannabis – im Volksmund einfach „Gras“ genannt – erlauben: Man glaubt, niemand würde mehr an Sitzungen, Ausschüssen und der Tagespolitik interessiert sein. Ein Dilemma.

Anwesenheit eh schon ein Problem

Aktuell kommt im Schnitt bereits nur jeder zweite Abgeordnete zu wichtigen Abstimmungen in den Bundestag. Drogenexperte Mark Whiet erklärt uns: „Wir gehen von einer so enormen Fehlquote aus, da schon viele der Politiker auf die Todesdroge Marihuana zurückgreifen.“ Heißt: Würden man Cannabis legalisieren, würden wohl auch die restlichen 330 Bundestagsmitglieder kiffen. Ein leerer Bundestag wäre die Konsequenz, weiß man auch in Berlin. Doch auch bei den versifften Linksautonomen hat das Thema durch die aktuelle Entwicklung an neuer Brisanz gewonnen.

Lobbyisten der Antifa schlagen Alarm

Bei der Antifa setzt man sich seit Jahrzehnten vehement gegen die Legalisierung von Cannabis ein, obwohl man doch schon seit Ewigkeiten von der Bundesregierung mit dem allerfeinsten Weed für die viele Demo-Arbeit entlohnt wird (wir berichteten). Doch von einer Legalisierung will man partout nicht wissen: „Nein, Gras muss illegal bleiben“, so eine Sprecherin des Lobbyverbandes der Antifa. „Bei einer Legalisierung wäre Marihuana nicht mehr cool, sondern im Mainstream angekommen. Für uns Linke ginge ein Lebensgefühl verloren. Das geht nicht.“

Letzte Hoffnung: AfD

Trotz der Lobbyarbeit der Antifa und der drohenden Untätigkeit der Politiker, könnte Marihuana dennoch bald legalisiert werden – und zwar im Eilverfahren, wie uns ein älterer Herr, der früher Steine auf Polizisten schmiss, und nun strickend und in Turnschuhen vor uns sitzt, erklärt: „Falls die AfD 2017 in den Bundestag einzieht, liegt bereits ein Gesetzesentwurf vor, der parteiübergreifend erarbeitet wurde und im Eilverfahren Weed für jedermann zugänglich macht. Das wäre in dem Fall nötig, da das Gerede der Rechten anders nicht zu ertragen wäre.“

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