Historisch: HSV erzielt bei 1:5-Niederlage gegen die eigene E-Jugend endlich wieder ein Tor!

Bei den Spielern der E-Jugend können sich die HSV-Profis eine dicke Scheibe abschneiden. Foto: Pixabay
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Bei den Spielern der E-Jugend können sich die HSV-Profis eine dicke Scheibe abschneiden. Foto: Pixabay

Bei den Spielern der E-Jugend können sich die HSV-Profis eine dicke Scheibe abschneiden. Foto: Pixabay

Hamburg – Auweia! Nach dem desaströsen Auftritt gegen Eintracht Frankfurt (0:3) wollte der HSV ein wenig Selbstbewusstsein tanken und setzte am frühen Vormittag ein Testspiel gegen die eigene E-Jugend an. Viel geholfen hat es nicht: Gegen die engagierten 10-Jährigen verloren die Profis mit 1:5.

„Die Einstellung hat gefehlt“

Bereits fünf Minuten nach Anpfiff stand es 0:2 für die Fußball-Knirpse, die erst Minuten zuvor ein Ligaspiel 0:15 verloren hatten. „Hut ab vor dem Gegner“, so Neu-Trainer Markus Gisdol nach dem Spiel. „Da hat alles gestimmt: Einstellung, Zweikampfverhalten und Positionsspiel. Wir haben leider zu keiner Minute ins Spiel gefunden, dabei hatten wir uns doch so viel vorgenommen.“ Kevin F. (10), dreifacher Torschütze des Spiels, hatte noch lobende Worte für den Gegner übrig: „Erstmal großes Kompliment an den Gegner, der heute sicherlich leicht unter seinen Möglichkeiten gespielt hat. Bei uns hat heute einfach alles gestimmt.“

Kuriose Szenen begleiten das Spiel

Dass die Profis überhaupt einen Treffer erzielt haben, ist einzig und allein dem Mitleid der E-Jugend zu verdanken: Als es nach 60 Minuten 0:5 steht, wechselte sie ihren Torwart aus, um unter großem Applaus die Mutter von Pierre-Michel Lasogga in den eigenen Kasten zu stellen. Den Fußball-Zwergen wurde daraufhin von den Profis Überheblichkeit vorgeworfen, wovon der Kapitän Mario S. (9) nichts wissen wollte: „Nein, den Schuh wollen wir uns nicht anziehen. Die Geste sollte eher dazu führen, dass die erfahrenen Hasen mal ein paar Erfolgserlebnisse feiern können. Wir sind zu dem Zeitpunkt ja auch gar nicht mehr richtig draufgegangen und haben die auch mal kombinieren lassen.“

Katze Lasogga

Doch Lasoggas Mutter hielt ihren Kasten mit dutzenden Glanzparaden sauber – und dass, obwohl sie darauf verzichtete, ihre High-Heels auszuziehen. Auch als man die HSV-Profis immer wieder frei zum Abschluss kommen ließ, fischte sie einen Ball nach dem anderen aus dem Winkel – und erinnerte mit ihren blondierten Haaren immer öfter an den Torwart-Titan. Die Vollspannkracher ihres Sohnes fing sie sogar allesamt mit einer Hand auf. Ein Ehrentreffer gelang den Profis dann doch noch: In der Nachspielzeit verwechselte Mutter Lasogga das Klingeln ihres Handys mit dem Abpfiff und verließ den Rasen. Der eingewechselte Lewis Holtby war daraufhin für kurze Zeit orientierungslos und dachte, die gegnerische Hälfte sei die eigene. Er glaubte also erst, ein Eigentor erzielt zu haben, nachdem er den Ball ins Tor „geklärt“ hatte. „Ich dachte erst, schon wieder ein Eigentor erzielt zu haben“, so der überglückliche Torschütze. „Doch als dann meine Kollegen auf mich zugestürmt kamen, wurde mir klar, dass ich eben den Treffer zum 1:5 geschossen hatte. Ein tolles Gefühl!“

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