Nach massiver Kritik: Fast-Food-Kette entschuldigt sich für „Killer-Clown“-Kampagne

Was würden Sie tun, wenn Ihnen dieser Clown in der Dunkelheit entgegenkommt. Foto: Pixabay
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Was würden Sie tun, wenn Ihnen dieser Clown in der Dunkelheit entgegenkommt. Foto: Pixabay

Was würden Sie tun, wenn Ihnen dieser Clown in der Dunkelheit entgegenkommt? Foto: Pixabay

USA – Sogenannte „Killer-Clowns“ versetzen die USA bereits seit Wochen in Angst und Schrecken. Über den Ursprung des Trends wurde lange Zeit gerätselt, doch wie heute bekannt wurde, handelt es sich lediglich um eine missglückte Werbekampagne einer Fast-Food-Kette.

„Die Leute lieben doch Clowns!“

Um einen Imageschaden zu vermeiden, möchte der Fast-Food-Riese namentlich nicht genannt werden, gab aber gegenüber Pressevertretern zu, dass die Idee zu den Killer-Clowns Teil einer hauseigenen Marketingstrategie sein sollte, der man virales Potential eingeräumt hatte. „Aufmerksamkeit haben unsere Clowns erzeugt, keine Frage“, so ein Sprecher des Unternehmens. „Aber wir dachten, die Leute würden das ganze mehr mit Humor nehmen und viel eher verstehen, dass unser Unternehmen dahintersteckt.“ Dass die maskierten Schauspieler in ihren Horror-Outfits hinter Passanten herrannten sei ein „Joke inklusive Message“ gewesen. „Die Leute sollten laufen, um Kalorien zu verbrennen, quasi als Gesundheitsaspekt. Die Killer-Clowns hatten zudem die Absicht, die Passanten in Richtung unserer Filialen zu treiben. Nach dem Schrecken, verbunden mit der sportlichen Aktivität des Wegrennens, sollten die Menschen sich einen Burger gönnen und gemeinsam mit dem Clown über das kleine Abenteuer lachen.“ So würde man den Kunden an die eigene Marke binden.

Schreck zur Geisterstunde

Warum die Killer-Clowns hauptsächlich bei Nacht zugeschlagen hätten, fragt ein RTL-Reporter, der daraufhin brandenden Applaus der übrigen Medienvertreter erntet. Grammatikalisch korrekt formulierte Fragen, die zudem noch einen Sinn ergeben, kennt man von den Kölner Kollegen nämlich in der Regel nicht. „Hauptsächlich ging es uns darum, den Umsatz in den späten Abendstunden zu steigern, was sicherlich auch ein Hauptgrund für diese Werbekampagne war. Nun, da wir aber eingesehen haben, dass der Schuss buchstäblich nach hinten losgegangen ist, wollen wir uns entschuldigen und werden keinen Menschen mehr dafür bezahlen, nachts Passanten zu erschrecken.“

Vorsicht: Nachahmer!

Aber ein Ende des Killer-Clown-Hypes ist dennoch nicht in Sicht. Der Grund sind Nachahmer, die nicht nur in den USA, sondern auch in mehreren europäischen Ländern bereits ihr Unwesen treiben. Besonders dreist: RTL II bietet den Killer-Clowns eine eigene Plattform, auf der sie ihren kranken Lebensstil und ihre anarchischen Ansichten jede Woche offen zur Schau stellen. Unter dem Decknamen „Die Geissens“ werden Woche für Woche deutsche Haushalte terrorisiert, teilweise sogar am helllichten Tag.

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1 Kommentar zu "Nach massiver Kritik: Fast-Food-Kette entschuldigt sich für „Killer-Clown“-Kampagne"

  1. ich finde es einfach nur geschmacklos sich als einzt lustige figur zu verkleiden um anderen menschen den schreck ihres lebens zu geben. an alle wo so etwas schon mal gemqacht haben und das hier lesen denckt doch mal daran wie es wäre wen es euch oder einem familienmitglied passieren würde. also bitte hört auf damit!!! den wegen euch müssen einige personen sich für IMMER vor clowns fürchten.wenn ihr das ereichen wolltet das einige menschen an deprssionen leiden wegen euch glückwunsch ihr habt es geschafft ihr idioten

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