Harte Gönnung: Realschullehrer (37) fällt bei Brauereiführung bekifft in Bierkessel

In diesen Bierkessel versenkte Coni P. sich selbst. Foto: Pixabay
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In diesen Bierkessel versenkte Coni P. sich selbst. Foto: Pixabay

In diesen Bierkessel versenkte Coni P. sich selbst. Foto: Pixabay

Hannover – Wie kann man sich nur so hart gönnen? Corni P., ein 37-jähriger Realschullehrer aus Bad Eilsen, landete bei einem „spontanen“ Klassenausflug mit der 7b kopfüber in einem Bierkessel. Bei der Vernehmung durch die Polizei stellte sich außerdem heraus, dass der Mann unter Einfluss von Marihuana stand.

Kein Unbekannter

Die Eskapaden und Ausrutscher von Corni P. sind in Nordrhein-Westfalen mittlerweile bekannt. Erst im Juli sorgte er für Aufregung, als er wegen der gefährlichen Pokémon-Go-App einen 30 Kilometer langen Stau auf der A2 verursachte. Und vor wenigen Wochen dann erstritt er vor dem Bundesarbeitsgericht, seine Raucherpause im Klassenzimmer abhalten zu dürfen. Der Aufschrei war groß. Während einer dieser neuen „Raucherpausen“, in der er laut einem Schüler eine „merkwürdig verformte, große Zigarette“ genoss, kam ihm nun die Idee für einen spontanen Klassenausflug.

Ab in die Brauerei

„Wer hat noch Bock auf ein Bier?“, soll Corni P. während eines Referats im Werte und Normen-Unterricht gefragt haben. Jede normale Klasse hätte diese Frage für einen Scherz gehalten, aber nicht so die Schüler der 7b. Sie wissen genau, dass ihr Lehrer immer etwas „seltsam aufgedreht“ ist, wenn er eine seiner „großen Zigaretten“ konsumiert hat. Corni P. schlug tatsächlich vor, spontan eine Brauereibesichtigung zu machen. Die Schüler waren begeistert. Bevor sich die 32 Siebtklässler in Corni P.‘s alten VW-Bulli zwängten, hatte man noch abgemacht, ein paar Döner zu holen, da nicht nur Herr P., sondern auch die Schüler aus der ersten Reihe merkwürdigerweise einen tierischen Kohldampf hatten.

Salto Mortale

Bei der Brauerei angekommen, machte Herr P. die Führung mitsamt anschließender Verköstigung für die minderjährigen Schüler klar, indem er das Personal mit „einer Tüte Origami oder so“ bestach, wie mehrere Schüler einhellig berichteten. Obwohl die Tour auf fünf Minuten abgekürzt und das anschließende Besäufnis zwei Stunden dauern sollte, kam es in den Hallen der Brauerei zum Eklat. Auf einer Brüstung beugte sich Corni P. zu weit über das Geländer und stürzte per Salto in das Gemisch aus Hopfen und Wasser. Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr mussten herbeigerufen werden, um den Pädagogen aus dem Kessel zu bergen. Dieser weigerte sich jedoch den „krassesten Bierkrug aller Zeiten“ wieder zu verlassen.

Auf der Wache stellte die Polizei später einen erhöhten Promillewert und den Konsum von Marihuana fest. Zudem muss der Lehrer mit mehreren Anzeigen rechnen. Als die Polizei Corni P. abführte, bat ihn das Hänselblatt um ein kurzes Statement. Seine einzigen Worte lauteten: „Warum passiert immer mir so eine blöde Scheiße?“

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