„Ich arbeite doch jetzt hier!“ – Supermarkt-Azubi frisst sich in Mittagspause durch halbe Wursttheke

In dieser Wursttheke nahm das Unglück seinen Lauf. Foto: Pixabay
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In dieser Wursttheke nahm das Unglück seinen Lauf. Foto: Pixabay

In dieser Wursttheke nahm das Unglück seinen Lauf. Foto: Pixabay

Dortmund – Gestern war es mal wieder so weit. In vielen deutschen Betrieben trudelten nach und nach die neuen Auszubildenden ein. In einem Dortmunder Supermarkt endete der erste Arbeitstag eines Azubis bereits in der Mittagspause. Ein Missverständnis brachte seine Magen-Darm-Flora zum Kollabieren.

Auf ins Arbeitsleben

Norman P. (26) liebt Lebensmittel. Warum es also nicht als Auszubildender im Supermarkt versuchen? So dachte er jedenfalls. Hätte er aber gewusst, dass er an seinem ersten Arbeitstag in der Notaufnahme landen würde, wäre er sicherlich lieber arbeitslos geblieben. Doch was war passiert? Mit frischem Undercut, zerschnittener Karottenhose und lässigen Headphones auf dem Kopf glaubte Norman, der Hit an seiner neuen Arbeitsstelle zu werden. Zuvor hatte er ein dreijähriges Praktikum an einer Baumschule absolviert.

(K)ein Selbstbedienungsladen

Norman merkte schnell: In einem Supermarkt weht ein ganz anderer Wind als er es gewöhnt war. Der erste halbe Arbeitstag war hektisch und stressig. Norman musste einen Rundgang durch die Filiale machen und sich bei den Kollegen vorstellen. Schon wähnte er sich kurz vor einem Burnout, als seine Ausbildungsleiterin ihm sagte, er könne nun 45 Minuten Mittagspause machen. Trotz des zuvor absolvierten Rundgangs durch die Filiale, fand Norman den Weg zu dem Pausenraum nicht mehr. Schließlich landete er irgendwie hinter der Wursttheke, an der sich zu diesem Zeitpunkt weder Mitarbeiter noch Kunden aufhielten. Und das Unglück nahm seinen Lauf.

Mortadella mit Gesichtern drauf

Norman P. stürzte sich hemmungslos auf die ausgelegte Wurst und schlang alles runter, was er in die Finger bekommen konnte. Von feinster Chorizo bis zur Kindermortadella mit Bärchengesicht drauf – rein gar nichts war vor Norman sicher. Kurze Zeit später entdeckte ihn eine Mitarbeiterin. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, berichtet Fleischereifachverkäuferin Brigitte D. (53). „Ich sah nur seine Beine aus der offenen Theke baumeln und hörte die Schmatzgeräusche.“ Per Notfallknopf eilten Kollegen herbei. Gemeinsam zogen sie Norman aus der Wursttheke und stellten ihn zu Rede. Norman war verwirrt: „Ich arbeite doch jetzt hier?! Ist das nicht gratis für Mitarbeiter?“ War es nicht. Und Norman muss nun ein viertes Ausbildungsjahr dranhängen, um den Schaden abzubezahlen, den ihn seine Fressattacke eingebrockt hat.  Fraglich ist aber erst einmal, ob er seine Ausbildung überhaupt fortsetzen kann. Der exzessive Wurstverzerr verursachte bei Norman P. Sprühdurchfall der aggressivsten Sorte. So stark, er musste eiligst per Krankenwagen in die örtliche Notaufnahme gebracht werden.

Wir wünschen Norman an dieser Stelle schon mal gute Besserung und alles Gute für die Zukunft – das hat der Junge bitter nötig.

 

 

 

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