Aufgedeckt: 73-jähriger Rentner steckt hinter dubiosem Verschwörungsprojekt Netzfrauen

Olfa O. (73) beim Geschichten ausdenken, bzw. "Recherche", wie er es nennt. Foto: Pixabay
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Olfa O. (73) beim Geschichten ausdenken, bzw. "Recherche", wie er es nennt. Foto: Pixabay

Franz  O. (73) beim Geschichten ausdenken, bzw. “Recherche”, wie er es nennt. Foto: Pixabay

Mönchengladbach – Es ist eine unglaubliche Geschichte, die so brisant ist, dass wir uns kaum trauen, darüber zu berichten. Laut Hänselblatt-Recherchen steckt hinter der dubiosen Verschwörungs-Website „Netzfrauen“ keine Ansammlung von Hausfrauen, denen die AA-Batterien ausgegangen sind, sondern ein 73-jähriger Rentner aus Mönchengladbach.

Ein echter Internet-Hit

Schlechte Recherche, windige Storys, billige Clickbait-Fallen – Arbeitsmethoden, die lange Zeit einzig und allein mit dem Hänselblatt in Verbindung gebracht wurden, machten sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auch die Netzfrauen zu eigen. Quasi aus dem Nichts stiegen die Netzfrauen wie ein Phoenix aus der Asche, um dem Internet das Fürchten zu lehren – und wie! Missstände aufdecken, die Welt ein wenig besser machen: diese Ziele hatte man sich hier auf die Fahne geschrieben: Völlig selbstlos, frei von Vorurteilen, irgendwelchen Eitelkeiten oder privaten Fehden. War man beim Hänselblatt ob des neuen Konkurrenten erst skeptisch und fürchtete die Netzfrauen sogar ein wenig, entstand im Laufe der Zeit eine richtige Partnerschaft zwischen den Redaktionen und man half sich ab und an sogar bei der Recherche. Umso schlimmer, als der plötzliche Vertrauensbruch aufgedeckt wurde.

Wenn aus Langeweile Frust wird

Denn beim diesjährigen Sommerfest des Hänselblatts, das man zusammen mit der Redaktion der Netzfrauen begießen wollte, folgte der Schock: Die Netzfrauen sind in Wahrheit ein einzelner Mann! Ein 73-jähriger Rentner aus Mönchengladbach hatte im Alleingang eine der erfolgreichsten Webseiten des Internets gegründet. Aber wie war das möglich? Und warum hatte er die ganze Welt belogen? Die Wahrheit ist so genial wie einfach: Der Rentner Olaf O. (73) deckt tagtäglich so brisante Fälle auf und zaubert Nachrichten wie von Zauberhand abgeschrieben aus dem Hut, dass die Liste seiner Feinde nicht gerade kurz ist. „Die ganzen unaufgeklärten Menschen da draußen hassen mich doch“, so Olaf O. zum Hänselblatt. „Da entschied ich von Anfang an, anonym zu bleiben.“ Und warum hat er die Netzfrauen überhaupt gegründet? „Aus Langeweile. Ich habe einfach nichts mehr zu tun. Also warum nicht das Internet zumüllen mit wirklich echten Informationen versorgen?“

Olaf O. will weitermachen

„Natürlich mache ich jetzt weiter“, sagt Olaf O. überrascht. „Jetzt erst recht! Es ist die Pflicht von uns Netzfrauen – also von mir alleine –  die Wahrheit ans Licht zu bringen! Und wenn man sich die Wahrheit erst ausdenken muss, dann ist das halt so!“ Ja, dann ist das halt so, das kennen wir vom Hänselblatt nur zu gut. Olaf O. ist dann auch nicht mehr zu bremsen, erzählt uns von den „Projekten“ an denen er gerade arbeitet. Laut ihm werden die Netzfrauen – also der 73-jährige Rentner (!) Olaf O. alleine – bald aufdecken, dass der HIV-Virus eine Misslungene Werbekampagne der Coca Cola Company ist und dass acht von zehn Weintrauben einen gewissen Prozentsatz Ecstasy enthalten. Wir sind ernsthaft schockiert und empört über Olafs Enthüllungen – auf diese Artikel-Ideen hätten wir auch kommen können!

 

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