Wegen neuer EU-Verordnung: FIFA 17 muss alle tätowierten Spieler verbannen

Zocker werden sich an die neue Verordnung gewöhnen müssen. Foto: Pixabay
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Zocker werden sich an die neue Verordnung gewöhnen müssen. Foto: Pixabay

Zocker werden sich an die neue Verordnung gewöhnen müssen. Foto: Pixabay

Brüssel – Die EU hat mal wieder zugeschlagen. Im Zuge der neuen Tätowier-Richtlinien sollen auch Medien strenger überwacht werden. Das erste prominente Opfer: EA Sports und seine Fußballsimulation FIFA 17.

EU greift hart durch

Man hat mit sich gerungen. Zu groß war die Angst vor einem medialen Aufschrei. Denn eins weiß man in Brüssel: auch die dissoziale Tattoolobby wird immer lautstarker und präsenter. Und dennoch entschied man sich einstimmig: FIFA 17 darf keine Tattoos zeigen. Und für viele Fans noch schlimmer: Tätowierte Spieler dürfen im Spiel nicht namentlich erwähnt werden.

Messi heißt jetzt Wessi

Es erinnert ein bisschen an alte Auflagen des FIFA Kontrahenten Pro Evolution Soccer. Auch hier durften echte Namen lange nicht verwendet werden. Auch bei EA muss man nach der neuen Verordnung nun kreativ werden. Tätowierte Spieler bekommen neue Namen, damit sie überhaupt im Spiel auftauchen dürfen. Marco Reus heißt nun Marius Ebbers und ist Niederländer, spielt aber immer noch beim BVB und auch seine Fähigkeiten bleiben dieselben. Und Messi nannte man in Wessi um. Eine kleine Veränderung, die wohl eher kein Problem für echte Fans des Argentiniers darstellt, der nun Deutscher ist.

Ein längst überfälliger Schritt

So man sich im ersten Moment über diese Änderungen wundert, umso überfälliger waren sie. EU-Verordnung 765b3 gegen körperliche, psychische Gewalt und Tattoos besagt nun an der entscheidenden Stelle: „Die Darstellung von Tattoos zur geistigen Verirrung und sozialen Abstumpfung ist auch in Videospielen nicht gestattet.“ Das Hänselblatt ist sich sicher, dass auch die häufig dissozialisierte Spielerschaft der abhängig machenden Fußballsimulation den Schritt der EU verstehen wird. Tattoos dürfen einfach nicht den Weg in die Mitte der Gesellschaft schaffen. „Sonst könne man ja gleich auch Sex mit Tieren erlauben und Chrystal Meth in der Kita verteilen“, so der indische Kinderpsychologe Dr. E. A. Sinageim gegenüber dem Hänselblatt.

Ronaldo-Fans können übrigens aufatmen: Der Real-Star trägt aus Überzeugung keine Tattoos und darf seinen Namen laut Verordnung behalten.

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