Wegen seltenem Ratfratz: Polizei holt Pokémon-Go-Spieler von Bahngleisen

Bahngleise. Sie sehen alle geich aus. Foto: Pixabay
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Osnabrück – Es ist schon wieder passiert. Ein Pokémon-Go-Spieler rannte im Osnabrücker Stadtteil Eversburg auf Bahngleisen umher, nur um ein seltenes Ratfratz zu fangen. Der Mann war der Polizei kein Unbekannter: Es handelte sich um Corni P. (37), einen beurlaubten Realschullehrer aus Bad Eilsen, der wegen Pokémon Go schon einmal ein Verkehrschaos verursacht hatte.

 „Es war ein seltenes Ratfratz!“

„Lasst mich los, ihr scheiß Bullen!“, kreischt Corni P. (37), während ihn die Beamten abführen. „Sperrt mich ruhig ein, aber lässt mich vorher noch das Ratfratz einfangen! ES IST SELTEN!“ Doch die Polizei hat kein Mitleid. „Es ist nicht das erste Mal, dass ein Pokémon-Go-Spieler negativ auffällt“, erklärt uns ein Polizeikommissar der „SOKO Pokémon“. „Der Mann hier geht uns schon zum zweiten Mal ins Netz. Im Juli hat er einen 30 Kilometer langen Stau verursacht; auch wegen eines seltenen Ratfratz.“ Nicht nur bei der Polizei in Niedersachsen häufen sich die Vorfälle rund um Pokémon Go. Immer mehr Stimmen werden laut, die App endgültig in Deutschland zu verbieten. „Auch unsere Polizeiarbeit leidet unter dieser Spielerei“, so der Polizeikommissar weiter. „Erst vor wenigen Tagen hat einer unserer Beamten seine Maschinenpistole verlegt, nur, weil er beide Hände am Smartphone brauchte, um ein Pummeluff zu fangen. Pokémon Go wird immer mehr zu einer Bedrohung der öffentlichen Sicherheit.“

Das Hänselblatt schätzt die Bedrohungslage ähnlich ein und wird sich weiterhin intensiv darum bemühen, einen entscheidenden Beitrag zum Verbot von Pokémon Go zu leisten.

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