Nach Currywurst & Pommes keine halbe Stunde gewartet: Deutsche Schwimmer saufen ab

Currywurst & Pommes sind schon seit Jahrzehnten fester Bestandteil des deutschen Schwimmteams. Foto: Pixabay
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Currywurst & Pommes sind schon seit Jahrzehnten fester Bestandteil des deutschen Schwimmteams. Foto: Pixabay

Currywurst & Pommes sind schon seit Jahrzehnten fester Bestandteil des deutschen Schwimmteams. Foto: Pixabay

Rio – Drama um das deutsche Schwimmteam bei den Olympischen Spielen. Auch gestern gab es wieder mal keine Medaille. Innerhalb des Teams wird fieberhaft nach den Gründen für dieses Debakel geforscht. Doch so langsam drängt sich ein Verdacht auf: Haben die Schwimmer nach dem Essen etwa keine halbe Stunde abgewartet, bis sie ins Becken gestiegen sind?

Currywurst & Pommes auf dem Speiseplan

„Schwimmbäder fand ich schon als kleines Kind geil“, erzählt uns Weltmeister Marco Koch (26). „Am schönsten war dabei immer die Portion Currywurst mit Pommes, die uns meine Mutter bei jedem Besuch ausgegeben hat. Yammi, die habe ich geliebt. Ich glaube, deshalb bin ich auch beim Schwimmen gelandet.“ Currywurst mit Pommes wurden für Marco Koch zum Ritual. Doch nicht nur für ihn: Das gesamte deutsche Schwimmteam gönnt sich schon seit Jahren eine ordentliche Portion der kulinarischen Köstlichkeit vor den Wettkämpfen. Doch warum läuft diesmal alles schief? Ein Sprecher des Teams klärt auf: „Die Organisation hier in Rio ist eine Katastrophe. Teilweise kommt die georderte Currywurst mit Pommes viel zu spät, manchmal sogar erst fünf Minuten vor dem Wettkampf. Unsere Athleten hauen sich die Portion dann noch schnell rein, aber dabei ist klar, dass sie keine halbe Stunde warten können, bis es ins Wasser geht. Also kein Wunder, dass unsere Schwimmer gerade absaufen.“ Ernährungsexpertin Prof. Dr. Carrie Worscht warnt eindringlich: „Keine halbe Stunde nach dem Essen schon ins Schwimmbecken zu gehen, ist lebensgefährlich! Jeder normale Mensch würde bei einer solchen Aktion ertrinken. Nur Profisportler können sich noch gerade so über Wasser halten. Das erklärt die dürftigen Leistungen unserer Schwimmer.“

Die „kleine, bunte Tüte“ als Zeitfresser

Ein taktisches Problem stellt laut Experten auch der exzessive Hang der deutschen Schwimmer zur kleinen, bunten Tüte dar, die mit allerlei dickmachenden Süßigkeiten gefüllt ist. Paul Biedermann (30), einer der Stars im deutschen Team, ist wiederholt dabei beobachtet worden, wie er während eines Wettkampfes auf halber Strecke aus dem Becken stieg, zum Schwimmbad-Kiosk gerannt ist und sich eine bunte Tüte geholt hat. Genüsslich hat er diese dann verspeist, bevor er wieder ins Becken sprang, um seinen Lauf zu beenden. „Das kostet natürlich wertvolle Sekunden, vor allem bei Olympia“, erklärt der deutsche Bundestrainer gegenüber dem Hänselblatt. „Wir haben schon versucht, dem Paul (Biedermann, Anm. d. Red.) diese Aktionen auszureden, doch er kann einfach nicht anders. Irgendwo auch verständlich. Zum Schwimmbadbesuch gehört auch die bunte Tüte. Basta!“

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