Wegen seltenem Ratfratz: Pokemon Go-Spieler verursacht 30 Kilometer langen Stau auf Autobahn

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Bilder vom Stau, den ein Ratfratz verursacht hat. Foto: Pixabay

Erstes Bild vom Stau, den ein Ratfratz verursacht hat. Foto: Pixabay

Schaumburg – Wo soll dieser Hype noch hinführen? Pokémon GO sorgt für skurrile Ereignisse, die teilweise lebensgefährlich werden. Corni P. (37) rannte jetzt auf eine voll befahrene Autobahn, nur um ein Pokémon einzufangen. Die Folge: 30 Kilometer Stau und ein Polizeieinsatz.

Ein Leben für ein Pokémon

„Ich verstehe die ganze Aufregung nicht – es war doch ein seltenes Ratfratz!“, erklärt uns Corni P. (37), studierter Pädagoge, während er in Handschellen abgeführt wird. „Das Ding hat sich nun mal auf dem Mittelstreifen getummelt, ich war auch erst skeptisch, ob sich das wirklich lohnt, aber das nächst gelegene Ratfratz war einen Kilometer weit weg und ich hatte doch nur Sandalen an.“ Die Polizeibeamten schütteln nur den Kopf. Dieser Ausflug könnte Corni P. teuer zu stehen kommen. Aber was war passiert? Der Realschullehrer aus Bad Eilsen nutzte zwei Freistunden, um ein wenig Pokémon GO zu spielen. „Irgendwann war ich im Rausch und eilte kreuz und quer über Stock und Stein, nur um ein Pokémon nach dem anderen zu fangen. Die Kids in der Schule reden von nichts anderem, ich wollte Teil des Trends sein.“ Verzweifelt fügt er an: „Hoffentlich komme ich bald frei. Ich muss den kleinen Gangstern aus meiner Schule in 20 Minuten Werte und Normen beibringen.“

Zehn Hyperbälle für ein Ratfratz

Um „Teil des Trends“ zu sein, riskierte Corni P. sein Leben und das vieler Autofahrer. Auf der A2 Richtung Hannover, auf der Höhe Bad Eilsen, rannte er ohne Vorwarnung mitten auf die Fahrbahn, weil die Pokémon-App ihm auf dem Mittelstreifen ein Ratfratz anzeigte. Wie durch ein Wunder entstanden nur kleinere Blechschäden. Doch viele Autofahrer stellten sich durch ihre Vollbremsung quer. Das pure Chaos brach aus. Mittendrin: Corni P., der verzweifelt versuchte sein Ratfratz zu fangen. „Ich habe locker 10 Hyperbälle benutzt, um dieses Ratfratz einzufangen. Aber bei dem ganzen Krach und Gehupe um mich herum, war es schwer sich zu konzentrieren. Die meisten Bälle habe ich daneben geschnippt.“ Ob er denn das Ratfratz wenigstens gefangen hat, fragt das Hänselblatt nach. „Nee. Ist aber halb so wild. Ich habe ja schon fünf von der Sorte in meiner Sammlung.“

Der Fall von Corni P. zeigt: Pokémon GO ist DER gefährlichste Trend des Sommers. Was muss noch passieren, bis diese App endlich verboten wird? Das Hänselblatt hofft, dass die Politik hier schnell und entschlossen handelt. Wie es mit Corni P. weitergeht, lesen Sie schon bald nur im Hänselblatt.

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10 Kommentare zu "Wegen seltenem Ratfratz: Pokemon Go-Spieler verursacht 30 Kilometer langen Stau auf Autobahn"

  1. Klasse idee es zu verbieten… Dan verbieten wir gleich mal alle Autos, es gibt zu viel irre die damit Unfälle verursachen, oder wir verbieten Waffen, dadurch sterbn tausende Menschen am tag

  2. Marcel Steinert | 13. Juli 2016 um 11:15 | Antworten

    Alsi ich finde bicht das die app verboten werden soll die app ist noch nichtmal offiziel in Deutschland verfügbar aber doch spielen es sehr viele. Die meiste zeit verbringt die jugend eh vorm pc jetzt gehen sie rais trefren sich mit anderen Pokémontrainer und laufen durch die gegend. Ich wurde gestern von einem jungen angesprochen der auch PokémonGo spielt der sich aber im ort nicht so gut auskennt er hat mich gefragt ob ich auch spiele was ich mit ja beantwortete er fragte mich ob wir zusamen rum laufen um nach pokémon zu suchen pokestops besuchen da ich eh das machen wolte sind wir zusamen durch den ort gelaufen sind deibei noch anderen spielern begegnet und sind zum schluss eine gruppe von 10 spielern gewesen die zusamen spaß hatten und es ist bicht eine beleidigung gefallen keine mitter wurde belwidigt niemand wir haben sogar werend dessen müll von der staße aufgesammelt also bitte nir weil ein paar spieler sich vollkommen daneben benehmen heißt das nocht das das alle machen wir sind spieler im alter von den jüngsten den ich kenne 10 jahre bis hin zum ältesten den ich kenne 39 jahre die PokémonGo spielen. Soll euhre meinung nach Fliegen in den uhrlaub oder autofahren auch verboten werden nur weil sich ein paar unfälle sich ereignen nur weil sich ein par nicht die regeln halten nein wird es nicht und jetzt bitte antwortet mir damit ich weis warum genau das spiel verboten werden soll mit punkten für das spiel und welche dagegen mit zahlen wie viele es in Deutschland spielen gibt unzählige fb gruppen und wie viele unfälle schon pasiet sind in deutschland mit einer tabelle über andere unfälle in deutschland ein punkt muss aber der verkehr sein

    • Versprochen: Wir antworten dir, sobald wir den Algorithmus entschlüsselt haben, mit dem du deinen Text codiert hast.

  3. Was ist denn bitte mit den Autoren dieser Seite los? Ein Spiel verbieten? Hallo? Das geht in Richtung Zensur und sollte von euch gerade ernst genommen werden…

  4. Das ist so einer erlogene scheiße so ein Mist kann man nur in der Zeitung lesen ???? man sollte euch verbieten zu schreiben aber nicht die App zu kaputt lachen einfach

  5. Schlechte Satire…
    Erstens wird dieses Pokemon mit tt geschrieben. Zweitens zählt es zu den Gewöhnlichen, ist daher nicht selten und fast an jeder Ecke anzutreffen.

  6. So schlecht kann die Satire ja nicht sein wenn alle hier und auch andere (radio ffn) drauf rein fallen! Dadurch Sieht man mal wie gut die Redaktionen arbeiten und was man den Medien glauben kann. Lieber selber mal recherchieren als irgend einen Unfug aus den Nachrichten zu glauben.

  7. Schlechter fake. Hab 8 Tage gebraucht um diesen zu finden. Rattfratz, Realschullehrer, Joblos -lach-, da lache ich auch noch über euch.

  8. Geil lauter Idioten hier 😀

  9. nach pokemon go kommt mariokart go und die dürfen dann mit den autos bananen einsammeln 🙂

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