Homöopathie mit Homopartie verwechselt: Mann macht überraschende Erfahrung

So in etwa stellt sich die Hänselblatt-Redaktion Homöopathie vor. Foto: Pixabay
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So in etwa stellt sich die Hänselblatt-Redaktion Homöopathie vor. Foto: Pixabay

Die Leuchtreklame vor Detlef’s Tenne lockt schon seit Jahren neugierige Männer an . Foto: Pixabay

Dresden – Es ist eine Geschichte, die klingt, als wäre sie frei erfunden: Ein 34-jähriger Familienvater litt seit Jahren unter schwerem Ischias. Kein Arzt konnte ihm helfen, doch dann kam seine Frau mit einer fantastischen Idee: „Probier es doch mal mit Homopartie.“

Homöopathie oder Homopartie?

„Ich hielt es einfach nicht mehr aus“, verrät uns Manni L. „Der Ischias hatte mich fest im Griff – an Sport oder gar Beischlaf mit meiner Frau war nicht mehr zu denken. Ich gebe zu: Ich war verzweifelt.“ Heute sitzt uns ein gesunder Manni L. gegenüber, doch was für ein irrer Zufall ihm das Leben erleichterte, ist kaum zu glauben. Seine Frau war es, die ihm den entscheidenden Tipp gab: „Probier es doch mal mit dieser Homopartie, das hat schon vielen Männern in deinem Alter geholfen“, wollte Anna L. ihrem Mann eine alternative Heilmethode nahebringen. Doch der Tipp ging nach hinten los. Manni war verwundert über diesen Hinweis seiner Frau. So aufgeschlossen gegenüber sexuellen Handlungen mit Männern kannte er sie gar nicht. Manni hatte Zweifel. Doch der Ischias war stärker. Er nahm die „Gelben Seiten“ zur Hand, blätterte ein paar Minuten und da war es: „Detlef`s Tenne“ lud ein, zur „Homopartie mit hippen Drinks und selbstgemachtem Nudelsalat“.

Die ersten Versuche waren schmerzhaft

Schon wenige Tage später war es soweit. Manni verabschiedete sich von seiner Frau: „Schatz, ich mache mich jetzt auf den Weg. Probiere es jetzt mal mit dieser Homopartie.“ Seine Frau wünschte ihm viel Glück und war dennoch leicht verwundert, warum er die ersten Versuche nicht zu Hause unternahm. Eine Stunde Fahrt lag vor ihm. Ziel: Ein Wellblechhaus nicht weit von der A4 entfernt. Schon aus weiter Entfernung konnte Manni es lesen: Eine grelle Leuchtreklame verwies auf „Detlefs Tenne“. Manni parkte. Er war nervös. Zweifel hatte er keine. Seine Frau war es schließlich, die Ahnung von Medizin hatte. „Ich vertraue ihr da blind und versuche das jetzt. Wird schon schiefgehen“, dachte Manni. Und es ging schief.

Leider geil

Nassgeschwitzt und voller Endorphine kam uns Manni, den wir während seines gesamten alternativen Experiments begleiten durften, entgegen. „Und wie war’s?“, fragt das Hänselblatt einen sichtlich aufgewühlten Manni. „Es war beeindruckend. Ich hätte nie mit einer solchen Wirkung gerechnet. Ich fühle mich wie neu geboren, muss aber sagen, dass es am Anfang schon ein bisschen weh getan hat.“ Überrascht uns nicht, da sind wir ehrlich. Das Missverständnis mit seiner Frau aber bereits an dieser Stelle aufzuklären, würde uns die Story kaputt machen. Wir lassen Manni weiter seine Erfahrungen machen und treffen ihn ein Jahr später wieder.

DAS ist „alternative Medizin“

Wir geben zu: Wir hätten nicht wirklich gedacht, dass Manni und Anna L.  ein Jahr lang aneinander vorbeireden. Doch es war so. Sie berichten uns, dass Manni nun schon bei etlichen Treffen der Homoparties in Detlef`s Tenne war. „Manni hat sich zu einer echten Größe in der Homopartie-Szene entwickelt. Ich bin stolz wie Oscar und geholfen hat es ihm ja auch noch!“, zeigt sich Anna L. begeistert. Wir fragen bei Manni nach, ob seine alternative Herangehensweise wirklich so erfolgreich war. „Ja! Es ist einfach unglaublich. Ich habe zwar immer noch leichte Schmerzen, aber sie haben sich vom Rückenbereich in den Beckenbereich verschoben. Das könnte aber auch an Detlef liegen. Der weiß einfach wie man Männer anpacken muss.“ Die Redaktion des Hänselblatts fühlt sich hilflos und allein. Was sollen wir bloß tun? Ist es moralisch falsch, Manni im Unklaren zu lassen? Sollen wir ihm sagen, dass er nur kleine weiße Kügelchen schlucken sollte? Nein. Manni scheint glücklich. Und so soll es bleiben.

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