Nie mehr mausrutschen: Internet-Führerschein kommt 2017!

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Wer auch immer dieses Vorschaubild erstellt hat, benötigt dringend einen Photoshop-Führerschein. Foto: Hänselblatt

Berlin – Schluss mit Hetze, der Verbreitung von Falschmeldungen und Candy-Crush-Einladungen. Im Kampf gegen die Verwahrlosung des Internets macht die Bundesregierung jetzt ernst, und führt ab 2017 den Internet-Führerschein ein.

Internetführerschein wird Pflicht

„Wir müssen handeln“, erklärt der CDU-Abgeordnete Kay Netz, der die Task-Force „Neuland“ anführt, auf Nachfrage des Hänselblatts. „Jeden Tag vermehrt sich die Anzahl sogenannter Trolle (Menschen, die weder richtig schreiben noch denken können, Anm. d. Red.) im Internet. Um da gegenzusteuern, müssen wir alle Deutschen in Medienkompetenz schulen. Auch die Anonymität im Internet ist mit dem Internet-Führerschein Geschichte.“ Soll heißen: Internetzugang gibt es ab dem 01.01.2017 nur noch für Bundesbürger, die den Internet-Führerschein erfolgreich absolviert haben. Zum 31.12.2016 werden alle nicht autorisierten Internetzugänge vom Netz genommen.

Erika Steinbach ist Staatsfeind Nr. 1

Auch in den eigenen Reihen wartet viel Arbeit auf die CDU. Allen voran Erika Steinbach brachte die CDU mit gewagten Tweets (Einträge bei Twitter, Anm. d. Red.) wiederholt in Teufelsküche. „Erika S. ist ein besonders schwerer Fall. Ihre Medienkompetenz ist so gering, eigentlich dürfte die nicht mal einen Taschenrechner benutzen“, so ein Hänselblatt-Informant.

Liken, Teilen und Kommentieren auf dem Stundenplan

Wie der Stoff für den Führerschein aussehen soll, ist bereits grob ausgearbeitet: Damit das Internet wieder zu einem Ort des Austauschs von Wissen und konstruktiver Diskussionen wird, soll vor allem das Liken, Teilen und Kommentieren auf Facebook gelehrt werden. Aber auch korrekte Orthografie ist ab sofort Pflicht: So kann ab 2017 eine zu hohe Anzahl von Rechtschreibfehlern in einem Facebook-Post dazu führen, dass der Verfasser mit einem Bußgeld im niedrigen dreistelligen Bereich belegt wird. „Richtig und falsch ist dann wieder das, was wir ‘hier oben’ bestimmen“, freut sich Kay Netz.

Trollen kein Kavaliersdelikt mehr

Das Strafmaß für bewusstes und unbewusstes trollen, also der gezielten Störung des Internetverkehrs, steht noch nicht fest. Im Gespräch sind bisher Freiheitsstrafen von drei bis fünf Jahren. Auch nervige Einladungen von Facebook-Freunden zu beliebten Süchtigmachern wie Candy Crush oder Farmville sollen mit hohen Bußgeldern belegt werden. Unbelehrbaren Wiederholungstätern drohen gar Freiheitstrafen bis zu drei Jahren.

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1 Kommentar zu "Nie mehr mausrutschen: Internet-Führerschein kommt 2017!"

  1. Kostet ca 2000 € und wer durchfällt muss noch mal ? Auch ne Art an Geld für die Schutzsuchendenhilfe ranzukommen….☺ ☺ ☺

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