Mutiger „Flat-Earther“ fällt bei Expedition vom Rand der Erde

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Wird ein Fall für die Photoshop-Polizei: Mann am Abgrund der Erde

Glasgow – Es war eine mutige Expedition mit einem tragischen Ende. Kein Flat-Earther (Personen, die glauben die Erde sei eine Scheibe, Anm. d. Red.) der westlichen Welt hatte es bislang gewagt, das Ende der Welt zu erkunden. Doch dann kam der Schotte Dan K. T. Flat – er gilt nun als Pionier einer ganzen Bewegung.

Es braucht einen Anfang

Es ist Anfang Mai 2016. Dan hat genug von all den „blinden Gutmenschen“, die immer noch glauben, die Erde sei rund und die Sonne der Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Zu lange schon hat er das Gefühl, gegen Windmühlen zu kämpfen. Nur wenige seiner Freunde können seine Theorie aber nachvollziehen. Er beschließt endlich zu beweisen, was ihm schon so lange völlig klar ist.

Ein gewagtes Unterfangen

Am Morgen des 13.Mai schleicht Dan (36) sich aus seinem Elternhaus. Auf leisen Sohlen. Seine Mutter schläft noch. Dan dreht sich noch ein Mal um – wehmütig. Er weiß, dass es das letzte Mal sein könnte, das er seine Heimat sieht. Entschlossen nimmt er den nächsten Zug – seine Reise führt ihn über  Amsterdam, nach Paris, Barcelona und schließlich nach Portugal. Von dort bringen ihn Schlepper rüber – ins angebliche „Afrika“. Dass dieses „Afrika“ jedoch nicht existiert, ist Dan völlig klar. Er hatte sich lange genug an der international anerkannten YouTube-Universität informiert.

Eine Reise ins Ungewisse

Die Überfahrt zum Ende der Welt ist unruhig. Doch Dan hatte nichts Anderes erwartet. Es beginnt zu Donnern, zu blitzen – das Schiff schaukelt nach rechts, nach links. Der kleine Kutter droht zu kippen. Doch Dan lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Zu nah ist er seinem Ziel, endlich den Rand der Erde mit eigenen Augen zu sehen.

Das Unfassbare

13 Stunden dauert die Überfahrt. Das Schiff legt an. Ein großer, dunkelhäutiger Mann empfängt Dan. Er trägt Ketten an den Füßen und schweigt. Dan fragt nervös: „Wo ist es denn nun – wann kann ich es sehen?“ Eine Antwort bekommt er nicht. Was folgt ist ein langer Fußweg über Geröll und Gebeine.

Das tragische Ende

Und da ist es: Das Ende er Welt. Dan hat es gefunden. Er wagt sich nah heran, sieht hinunter und fühlt sich eins mit dem Universum, der Welt und sogar „Gott“. Doch es kam, wie es kommen musste. Auf einem lockeren Stein kommt der mutigste Flat-Earther der Geschichte ins Stolpern. Er versucht, sich noch am Abhang festzuhalten. Doch es ist zu spät. Nach 10 Jahren YouTube, fast dreitägiger Reisestrapazen und 3 Minuten am Ende der Welt, endet Dan K.T. Flat`s Leben im Schlund des Universums. Er ist vom Rand der Erde gefallen.

In Gedenken an Dan K.T. Flat (36, Schotte). Er ist ein wahrer Held. R.I.P.

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6 Kommentare zu "Mutiger „Flat-Earther“ fällt bei Expedition vom Rand der Erde"

  1. Hat dies auf Querdenkmal rebloggt und kommentierte:
    Hochdramatische Satire!
    Aber natürlich ist die Sonne nicht der Mittelpunkt des Universums, denn es kann keinen Mittelpunkt neben Querdenkmal geben! 😉

  2. Sehr gelungen (bis auf den m.E. unsystematischen oftmaligen Wechsel zwischen Präsenz und Imperfekt)!
    Wollte den Beitrag rebloggen, aber dabei wurde das Foto so groß dargestellt, dass es mir die ganze Seite zerschossen hat. Absolute Größenangaben?

    • Hallo Querdenkmaler! Du bist aber kritisch. Warst mal Deutschlehrer? 😉 Die Größe des Bildes liefern wir nach. LG

      • Warst mal Deutschlehrer?

        Nein, ich bin nur Hobbylinguist und -schreiber, habe allerdings schon als Student Examensarbeiten für angehende Deutschlehrer (mehr oder weniger neu) geschrieben. 😉

        „Absolute Größenangaben?“ bezog sich auf die evtl. suboptimale Art der Codierung in eurem Blog. Die Zahlen würden mir nichts nützen. Bisher wurden Bilder bei allen Reblogs automatisch angepasst, bloß das eurige nicht.

  3. der flat earther glaubt ja, der Rand von der Scheibe sei in der Antarktis. Aber da kann man ja nicht hin, weil da ein Aufenthaltsververbot von US Militär besteht – insofern kann es keinem flatearther passieren dass er runterfällt..

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